Heute ist zu den “großen” Sonosen ein mobiler Kollege gestoßen, der/die/das Sonos S5.
Nach den Fotos hatte ich eigentlich ein etwas größeres Ding erwartet und war von der wahren Größe des echten Geräts doch positiv überrascht.
Ebenfalls überraschend ist das hohe Gewicht, dass dann doch etwas über dem liegt, was man von einem portablen MP3-Player erwartet. Dafür ist der Sound auch in den tiefen Lagen recht ordentlich, da scheint die Gehäusemasse sich positiv auf den Bassfähigkeiten auszuwirken.
Bass satt
Auf den Fotos von geöffneten S5en sieht man auch die Schallwellenführung über das innenliegende Rohrsystem – die Sonos-Entwickler haben sicher das Maximum an Frequenzgang herausgeholt. Das kleine Kunststoffgehäuse ist selbst am oberen Ende der Lautstärkeskala nicht überfordert und beginnt zu weder zu prellen noch zu knistern, man hört absolut keine Störgeräusche.
Wireless Audio ohne Setup-Stress
Den S5 ins schon vorhandene Sonos-System einzubinden ist, wie gewohnt, eine Sache auf Sekunden. Insgesamt hat es keine fünf Minuten vom Auspacken bis zum ersten Ton aus dem Lautsprecher gedauert.
Der Sonos S5 wird bei mir zukünftig als mobile Musikmaschine dienen und im Sommer zwischen der Terrasse, dem Garten und der Küche wandern.
Musik für Terrasse und Garten
Von Seiten des Systems spricht nichts gegen einen solchen “nomadischen” Einsatz: Sobald der Audioplayer Saft hat, sucht er nach einem Sonos-Netz in der Umgebung, an das er sich nach einem druck auf die “Mute”- und “Lauter”-Taste anschließt.
Nettes Detail: Damit man sich nicht merken muss, welche Tasten dafür nötig sind, blinken die beiden nach jedem Stromausfall.
Fazit
Der Sonos S5 ist eine durchdachte Komponente für ein durchdachtes Wireless-Audio-System in solidem Design, fühlt sich qualitätvoll an und klingt wesentlich besser als man bei dieser Größe erwarten würde.



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