The Besnard Lakes Are The Roaring Night

Christian Schachinger schwelgt in der Freitagbeilage des “Standard” wegen einer CD und spricht im März davon, dass ein Album ein Meisterwerk dieses Jahres sei. Das kann das zweierlei bedeuten: Erstens, dass die Besnard Lakes mit “Are The Roaring Night” was Gutes geschaffen haben. Oder, zweitens, dass sie halt beim Herrn Schachinger eine offenen Nerv getroffen haben, der mir herzlich wurscht ist.

Jedenfalls hab ich neugierig einen sonst nur vermodernden Gutschein bei Amazon.com eingelöst, mich dabei (als US-Erstbesteller, unnötigerweise) ein wenig vor den Zollformalitäten gefürchtet, und die CD bestellt. Soviel dazu.

Was soll ich sagen: Recht hat er, der Herr Schachinger: Tolle Gitarrensoundwände, Falsettgesang mit wennmansowill Reminiszenzen an die Quietsch Boys, wuchtig. Ohrwurmig ist das erste/zweite Stück “Like the ocean, like the innocent” gut aufgestellt und hängt, zum Frühstück genossen, noch mittags in den Gehörnerven wie die Sesamkörndl in den hinteren Zahnlücken.

Gut.

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